Das amerikanische Medienunternehmen Business Insider veröffentlichte einen Artikel, der 20 demokratische Länder auflistet, in die US-Bürger nach der Pandemie umziehen könnten. Das nordamerikanische Land durchlebt eine schwierige Zeit. Neben einer der höchsten kumulierten Infektionszahlen pro Kopf kam es hier zu einem erheblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit, was zu den negativen Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft noch hinzukam. In diesem Zusammenhang hat Business Insider diese Liste von Ländern erstellt und dabei deren Temperatur, Lebenshaltungskosten, ihre Bereitschaft zur Aufnahme von Einwanderern und den täglichen Rückgang der Coronavirus-Fälle berücksichtigt.
Welche Länder sind im Ranking?
Australien, Uruguay, Neuseeland, Tunesien, Spanien, Mauritius, Irland, Niederlande, Botswana, Portugal, Deutschland, Malaysia, Paraguay, Zypern, Dänemark, Island, Philippinen, Malta, Vereinigtes Königreich, Schweden.
Warum ist Uruguay unter den Top 3?
Business Insider erklärt, dass die Lebenshaltungskosten in Uruguay 34.8 % niedriger sind als in den Vereinigten Staaten. Es verdeutlicht auch, dass unser Klima mit gemäßigten Temperaturen ideal ist. Darüber hinaus melden wir in Bezug auf das Coronavirus im Vergleich zu anderen Ländern der Region die geringste Anzahl täglicher Fälle.
Die Medien erklären, dass man 90 Tage lang nach Uruguay reisen kann, ohne ein Visum beantragen zu müssen, was es Besuchern ermöglicht, das Land zu bereisen, ohne größere Eingriffe durchführen zu müssen.
Eine weitere Anerkennung für Uruguay
Die Anerkennung des Umgangs Uruguays mit der Pandemie durch internationale Medien ist nicht neu. Das Wall Street Journal hob in einer Notiz, die den Fall Uruguay analysiert, die Führung des Landes hervor.
Der Artikel berichtet über die Zahl der bestätigten Fälle, die das Land bisher registriert hat, erklärt aber auch, dass Uruguay trotz der Erfolge bei der Bewältigung der Pandemie wirtschaftlich anfällig für das Schicksal der übrigen Länder der Region ist. Unter Berücksichtigung dieser Realität berichtet die Journalistin Mary Anastasia O'Grady über die Maßnahmen, die Präsident Luis Lacalle Pou ergreift, um der Rezession zu begegnen.
Zu den im Artikel hervorgehobenen Maßnahmen zählen die Schließung der Grenzen und die Gewährung von Zuschüssen für das Bleiben älterer Bürger zu Hause als Reaktion auf die ersten Fälle, die Mitte März festgestellt wurden. Darüber hinaus erklärt er, dass Lacalle Pou in Gebiete gereist sei, die als Hochrisikogebiete gelten, und betonte dort, wie wichtig es sei, die notwendigen Hygienemaßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.
In dem Artikel wird auch erläutert, dass Uruguays Prioritäten darin bestanden, mögliche Fälle vom ersten Moment an zu testen und zu verfolgen, und dass mit Ausnahme des Verbots öffentlicher Auftritte alle Maßnahmen gegen das Coronavirus freiwillig waren, ohne dass es zu einer obligatorischen Ausgangssperre kam.
Quellen: Business Insider, The Wall Street Journal.